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  Der Lymphomat – eine wertvolle Ergänzung zur manuellen Lymphdrainage
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Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat.
Dabei handelt es sich um spezielle Handgrifftechniken, die dazu dienen, Bewegungsstörungen im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu entdecken und zu analysieren.
Die Handgriffe des Physiotherapeuten werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt. Der Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks entscheiden über die Wahl der Mobilisationstechnik.
Bei der Traktion werden die Gelenkteile durch manuellen Zug voneinander entfernt, was eine Druckminderung, Entspannung und Schmerzlinderung zur Folge hat. Gleichzeitig werden die Gelenkkapsel und die Bänder gedehnt, was zur Steigerung der Beweglichkeit führt.
Beim translatorischen Gleiten werden die Gelenkteile parallel gegeneinander bewegt, was das verloren gegangene Gelenkspiel wiederherstellt und somit ebenfalls zu mehr Beweglichkeit führt.
Parallel dazu wird durch die Weichteilbehandlung die Muskulatur durch entsprechende Dehn- und Entspannungstechniken dem neugewonnenen Gelenkspiel angepasst.

Medizinische Trainingstherapie
Die medizinische Trainingstherapie ist eine rein aktive Behandlungsform mittels Geräten und Zugapparaten.
Die Therapie beinhaltet Übungen zur Förderung/Erhaltung der Elastizität der Weichteile, zur Verbesserung der Muskelkraft, der Muskelausdauer und der Koordination.
Den Übungen geht eine exakte Funktionsdiagnose voran. Es folgt eine entsprechende symptomatische Behandlung. Der Patient wird an den entsprechenden Geräten angeleitet, bevor er selbständig üben kann. Ziel der anschließenden Trainingstherapie ist das Erlangen von Schmerzfreiheit und die objektive Verbesserung der physischen Funktionsqualitäten des Patienten.
Die Medizinische Trainingstherapie ist eine, vom norwegischen Krankengymnasten Rolf Gustavsen entwickelte und verbreitete Therapieform.

Meridian-Therapie
Meridiane sind Bahnen, die durch unseren Körper ziehen und den Kreislauf unserer Lebensenergie tragen. Beidseitig gibt es jeweils 12 Meridiane; auf ihnen liegen Punkte, durch die die dazugehörigen Organe beeinflusst werden können. Sie wurden in der altchinesischen Medizin »entdeckt« und sind Grundlage der Meridiantherapie.
In verschiedenen Therapieformen der Krankengymnastik findet die Therapie über die Meridiane statt.

Reflexzonenbehandlung
Reflexzonen sind bestimmte Bereiche der Haut, der Muskeln, des Bindegewebes und der Fußsohle, bei welchen Störungen der verschiedenen Organe spürbar sind. Deshalb dienen die Zonen auch der Diagnostik.
Durch manuelle Techniken können entstandene Verspannungen normalisiert, das heißt dem übrigen Gewebszustand angeglichen werden; entsprechende funktionellen Störungen werden dadurch beeinflusst und entstandene Beschwerden verbessert.

Wärmeanwendungen in der Physiotherapie

Durch die Wärmereize werden Durchblutung und Stoffwechsel gefördert und die schmerzverursachenden Substanzen abtransportiert. Die Folge ist eine Veränderung der Schmerzschwelle; insbesondere Verspannungsschmerzen können dadurch gelindert werden.
Wärmeanwendungen werden sehr häufig in der Schmerztherapie angewandt. Infrarotlichtbestrahlung, Fango- oder Paraffinpackungen oder Wärmepackungen mit Heublumen-, Leinsamen- oder Kartoffelsäcken können lokal eingesetzt werden. Wärmeanwendungen für den gesamten Körper erreicht man durch die Sauna oder Bäder. Besondere Anwendungsformen sind das Naturfango, welches aus vulkanischem Gesteinsmehl hergestellt wird und das Parafinfango bzw. Moorparafin, einer Mischung aus natürlichen Fango oder Moor, versetzt mit Parafinwachs.